Der Beckenboden
-die tragende Mitte unseres Körpers
Beckenboden Training
Das ganzheitliche Beckenbodentraining stärkt die tiefe Muskulatur im Beckenbereich, stabilisiert Deine körperliche Mitte und schenkt Dir spürbare Entlastung für Deinen Rücken. Die gezielten Übungen fördern eine aufrechte Körperhaltung, unterstützen die natürliche Kontinenz und stärken die Gesunderhaltung der inneren Organe. Ein gut funktionierender Beckenboden ist die Basis für tägliche Vitalität, Wohlbefinden und Lebensqualität.
Als DGKP mit Ausbildung im Bereich der Spiraldynamik® und als zertifizierte BeBo® Beckenboden-Kursleiterin bringe ich ein fundiertes anatomisches Fachwissen mit. Diese Expertise ermöglicht es mir, Dich bestmöglich zu begleiten und Dir zu zeigen, wie Du Deine Beckenbasis präzise ansteuerst, tiefgehend stärkst und diese Kraft in Deinen Alltag integrierst.
Warum ein starker Beckenboden so wichtig ist:
Erfüllte Sexualität: Ein gut trainierter und durchbluteter Beckenboden stärkt die physische Wahrnehmung und ist eine wertvolle Basis für eine erfüllte Sexualität.
Die Lagesicherung der Organe: Er trägt maßgeblich zur stabilen Positionierung und Unterstützung der Becken- und Bauchorgane bei.
Die natürliche Schutzfunktion: Als elastischer Muskelverbund bietet er den Organen den notwendigen Widerstand und federt Alltagsbelastungen (wie Heben oder Husten) sanft ab.
Die Kerninhalte des Trainings:
Wahrnehmungsschulung: Das präzise Spüren und die gezielte Ansteuerung des Beckenbodens lernen.
Das Zusammenspiel verstehen: Das Erkennen der engen Verbindung zwischen Atmung, Haltung und Deiner Beckenbasis.
Bewusste Koordination: Das harmonische Wechselspiel von kraftvollem Anspannen und vollständigem Entspannen trainieren.
Alltagsintegration: Die Aktivierung der Beckenbodenmuskulatur mühelos in Deine täglichen Bewegungsabläufe einbauen.
Hinweis: Dieses Beckenbodentraining wird als gesundheitsorientiertes Bewegungstraining zur Prävention und Gesunderhaltung angeboten. Es dient nicht der medizinischen Rehabilitation und ersetzt keine ärztliche oder physiotherapeutische Therapie.
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Der Beckenboden ist eine schalenförmige Muskelplatte im knöchernen Becken, die den Bauchraum nach unten abschließt. Die Muskeln erstrecken sich vom Schambeinknochen vorne bis nach hinten zum Kreuz- und Steißbein sowie seitlich zu den beiden Sitzbeinhöckern. Für die Harnröhre, den Enddarm und die Scheide führen Öffnungen durch die Muskelplatte hindurch. Auch der Damm ist ein Teil des Beckenbodens, er liegt bei Frauen zwischen Scheide und After, bei Männern zwischen Hodensack und After.
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Der Beckenboden hat eine stabilisierende Funktion und ist mitverantwortlich für die Lagesicherung der Becken- und Bauchorgane. Bei einer Druckveränderung im Bauchraum, zum Beispiel durch Niesen, Husten, Lachen und Hüpfen muss sich der Beckenboden von selbst anspannen, um gegenzuhalten und die Öffnungen nach unten abzuschließen zu können (=reflektorischer Gegenhalt).
Die Muskulatur des männlichen Beckenbodens hält zudem das Blut in den Schwellkörpern des Penis. Bei einer Schwächung des Beckenbodens kann es zu Erektionsstörungen, Impotenz oder vorzeitigen Samenerguss kommen. Ein gut trainierter Beckenboden ist für Frauen und Männer eine gute Voraussetzung für eine erfüllende Sexualität.
Bei der Ausscheidung von Urin und Stuhl muss der Beckenboden loslassen und entspannen können, dies gilt auch beim Geschlechtsverkehr. Kommt es zu einem Orgasmus, finden im raschen Wechsel eine Anspannung und dann wieder eine Entspannung des Beckenbodens statt. Die extreme Form des Loslassens für den weiblichen Beckenboden ist die Geburt eines Kindes.